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Registerkarte Sicherheit in den allgemeinen Optionen in Space

Übersicht

Der Reiter Sicherheit ist nur für Anwender sichtbar, die über Admin-Berechtigungen verfügen.

Dieser Abschnitt behandelt die Passwort-Verwaltung in Space. Neben der Erläuterung der wichtigsten Passwort-Optionen, wird auch aufgezeigt, wie das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) sowohl für Anwender, als auch für Personen aktiviert werden kann. Space ist kompatibel mit Verzeichnisdiensten, die das LDAP Protokoll unterstützen. Die Erzwinge Passwortrichtlinie ist standardmäßig aktiviert, wenn ein neues System erstellt wird.

Erste Anmeldung in neuen Installation Space 6.13 oder neuer: Wenn Sie sich nach der Installation erstmalig in Space anmelden, müssen Sie einen Benutzernamen und ein Passwort für den Administrator festlegen.

  • Im Anmeldebildschirm werden weder ein Standard-Benutzername, noch ein Passwort angezeigt.
  • Sie müssen einen eindeutigen Benutzernamen mit bis zu 64 Zeichen für das Administratorkonto festlegen.
  • Der Anzeigename des Administrators wird ebenfalls auf den gewählten Benutzernamen gesetzt.
  • Sowohl Benutzername als auch Passwort können später im Anwenderprofil geändert werden.

Benutzername- und Passwortfelder für eine neu angelegte DatenbankPasswort-Felder bei einer neu erstellten Datenbank

Die Passworteinstellungen können unter System > Allgemeine Optionen > Sicherheit geändert werden.

Reiter 'Anwender' im Reiter 'Sicherheit'Reiter 'Anwender' im Reiter 'Sicherheit'

Elemente im Reiter Sicherheit

MenüpunktBeschreibung
Erzwinge Account-Sperr-RichtlinienAnzahl der fehlgeschlagenen Anmeldeversuche, die das Konto sperren werden (standardmäßig 5).
Festlegen nach welcher Zeit der Zähler für Fehlversuche zurückgesetzt wird. Wenn der Bediener erfolglos versucht, das Passwort einzugeben, wird die Versuchsanzahl nach dem definierten Zeitraum (standardmäßig 10 Minuten) zurückgesetzt.
Legen Sie entweder fest, wie lange das Konto gesperrt bleibt, nachdem die Anzahl der Versuche überschritten wurde, oder beschränken Sie die Freigabe des Kontos auf den Systemadministrator. Standardmäßig werden Konten für 30 Minuten gesperrt.
Erzwinge minimale Zeit zwischen PasswortänderungenMindestanzahl an Tagen, bevor das Passwort geändert werden darf. Standardmäßig deaktiviert.
Mindestlänge des PasswortsLegt die Mindestanzahl an Zeichen fest, die für Passwörter erforderlich sind (Bereich: 1–128 Zeichen). Standardmäßig werden 12 Zeichen vorgegeben. Die maximale Passwortlänge beträgt 128 Zeichen. Passwörter werden auch mit einer Liste häufiger oder kompromittierter Passwörter abgeglichen. Die sind nicht zulässig.
Erzwinge Passwort-AnforderungenBei neuen Datenbanken ist diese Einstellung standardmäßig deaktiviert. Somit ist eine beliebige Zeichenkombination möglich. Wenn diese Option aktiviert ist, sind die ersten beiden Unteroptionen standardmäßig aktiviert und können nicht einzeln deaktiviert werden.
Die Unteroptionen sind:
- Erfordert mindestens einen Groß- und einen Kleinbuchstaben
- Erfordert mindestens eine Zahl oder ein Sonderzeichen: !"#$%&'()*+,-./:;<=>?@[]^_`{
Erzwinge PasswortablaufAnzahl der Tage bis ein Passwort abläuft. Standardmäßig deaktiviert.
Kennwortverlauf erzwingenAnzahl früherer Passwörter, die vom System gespeichert werden, so dass sie beim Erstellen eines neuen Passworts nicht wiederholt werden können.
Erzwinge 2-Faktor-Authentifizierung für alle AnwenderNach Aktivieren dieser Einstellung müssen alle Anwender, einschließlich der Admins, bei der nächsten Anmeldung die Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten. Siehe Zwei-Faktor-Authentifizierung und Anmeldung mit aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung für weitere Informationen.

Migration der Passwortrichtlinien: Beim Upgrade von Space von früheren Versionen bleiben bestehende Passwörter gültig, bis sie geändert werden. Die neuen Passwortanforderungen gelten nur, wenn Anwender ihre Passwörter nach dem Upgrade ändern.

Für Datenbanken, die von früheren Versionen aktualisiert wurden:

  • Wenn Passwortrichtlinie erzwingen aktiviert wurde: Mindestlänge des Passworts wird auf 8 Zeichen festgelegt und Erzwinge Passwortzeichenanforderungen aktiviert

  • Wenn Passwortrichtlinie erzwingen aktiviert wurde: Mindestlänge des Passworts wird auf 1 Zeichen festgelegt und Erzwinge Passwortzeichenanforderungen deaktiviert

Funktionen zur Passwortsichtbarkeit

Space umfasst Optionen zur Passwortsichtbarkeit, um die Benutzerfreundlichkeit weiter zu verbessern:

  • Anmeldebildschirm: Das Symbol für die Passwortsichtbarkeit ermöglicht es Anwendern, ihr Passwort während der Eingabe vorübergehend ein- oder auszublenden
  • Bildschirme zur Passwortänderung: Anwender können sowohl aktuelle als auch neue Kennwörter anzeigen, während sie diese eingeben

Diese Funktionen helfen Anwendern Passwörter korrekt einzugeben und gleichzeitig die Sicherheit zu gewährleisten.

Option 'Zeige Passwort'Das Symbol für die Passwortsichtbarkeit ermöglicht es Anwendern, ihr Passwort vorübergehend ein- oder auszublenden

LDAP für Anwender

Sie können das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) für Anwender aus dem Reiter Sicherheit in den Allgemeinen Optionen aktivieren.

Abschnitt 'LDAP' im Reiter 'Sicherheit' - AnwenderAbschnitt 'LDAP' im Reiter 'Sicherheit' - Anwender

Nachdem Sie diese Option aktiviert haben, müssen Sie die passenden Einstellungen vornehmen, um eine Verbindung zu Ihrem LDAP herzustellen.

Wenden Sie sich an Ihren zuständigen IT-Betreuer, um die LDAP-Konfiguration für Anwender fertigzustellen. Dieser sollte Ihnen die benötigten technischen Details Ihrer LDAP-Konfiguration nennen können.

Die LDAP-Synchronisation von Anwendern ermöglicht die Synchronisierung von Anwendern aus einem Active Directory unter Verwendung des LDAP-Protokolls. Hierbei ist es nicht nötig Zugangsdaten von Anwendern(also Benutzername und Passwort) in der Space-Datenbank zu speichern. Die Anmeldedaten werden direkt im Verzeichnisdienst gespeichert.

Nachdem die Einrichtung abgeschlossen ist, müssen Sie eine manuelle Synchronisation oder einen geplanten Auftrag ausführen.

LDAP für Personen

Sie können das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) für Personen aus dem Reiter Sicherheit in den Allgemeinen Optionen aktivieren.

Abschnitt 'LDAP' im Reiter 'Sicherheit' - PersonenAbschnitt 'LDAP' im Reiter 'Sicherheit' - Personen

Nachdem Sie diese Option aktiviert haben, müssen Sie die passenden Einstellungen vornehmen, um eine Verbindung zu Ihrem LDAP herzustellen.

Wenden Sie sich an Ihren zuständigen IT-Betreuer, um die LDAP-Konfiguration für Personen fertigzustellen. Dieser sollte Ihnen die benötigten technischen Details Ihrer LDAP-Konfiguration nennen können.

Die LDAP-Synchronisation von Personen ermöglicht die Synchronisierung von Personen aus einem Active Directory unter Verwendung des LDAP-Protokolls. Diese Personen können mit Personengruppen verknüpft werden.

Nachdem die Einrichtung abgeschlossen ist, müssen Sie eine manuelle Synchronisation oder einen geplanten Auftrag ausführen.

Proxy-Konfiguration

Sie können einen Proxy-Client über das Fenster Proxy-Konfiguration auf der Registerkarte Sicherheit unter Allgemeine Optionen aktivieren und konfigurieren.

Abschnitt 'Proxy Konfiguration' im Reiter 'Sicherheit'Sie können einen Proxy-Client über die Registerkarte 'Sicherheit' aktivieren und konfigurieren

Wählen Sie Proxy-Client aktiviert und füllen Sie dann die Felder Host und Port aus.

Wenn eine Anmeldung benötigt wird, müssen Sie den Haken bei Authentifizierung erforderlich setzen. Nach Auswahl werden folgende Felder aktiviert:

  • Benutzername: der Benutzername, der für die Anmeldung am Mail-Server benötigt wird.
  • Manager Passwort: das Passwort des vorher angegeben Benutzernamens.
  • Passwort bestätigen: Passwort erneut eingeben.

Wenn Sie weitere Unterstützung in der Proxy-Konfiguration benötigen, wenden Sie sich an Ihr technisches Support-Team.

Sicherheit von Datensicherungen

Über das Feld Sicherheit von Datensicherungen können Sie die Sicherheitseinstellungen für den Prozess der Datensicherung konfigurieren.

Voraussetzungen

  • Bei neuen Installationen ist die Standardkonfiguration restriktiv. Dabei müssen die Sicherungspfade im Voraus von einem Anwender mit Administrator-Rolle festgelegt werden.
  • Bei neuen Installationen ist ein Standardpfad für die SQL Server-Instanz vorhanden. Dies ist ein symbolischer Pfad, da es nicht möglich ist, einen Pfad manuell anzugeben.
  • Auf Sicherheitsebene ist es nicht möglich, den Namen der Datensicherungen oder die Pfade, in denen Datensicherungen gespeichert werden, frei zu definieren.
  • Es gibt eine nicht konfigurierbare Sperrliste, die das Erstellen von Routen zu sensiblen Systemstandorten verhindert.

Konfiguration der Sicherheitseinstellungen für Datensicherungen

  1. Wählen Sie Zulässige Sicherungsorte erzwingen aus, um die Sicherungspfade einzuschränken, die in automatischen geplanten Datensicherungs-Jobs und beim Erstellen einer Datensicherung konfiguriert werden können. Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Liste Zulässige Sicherungsorte angezeigt. Diese Liste darf nicht leer sein. Andernfalls wird eine Warnung angezeigt, die verlangt, dass mindestens ein Pfad vorhanden ist, bevor die Konfiguration gespeichert werden kann. Die Pfade für Sicherungen, die beim Erstellen von automatischen geplanten Datensicherungs-Jobs und Datensicherungen konfiguriert werden können, sind auf die in dieser Liste definierten Pfade beschränkt.

Feld 'Sicherheit von Datensicherungen' im Reiter 'Sicherheit'Sie können zulässige Sicherungsorte über den Reiter 'Sicherheit' erzwingen

  1. Fügen Sie die gewünschten Pfade hinzu. Nur Administrator-Anwender können über die Schaltfläche Pfad hinzufügen Pfade zur Liste der zulässigen Sicherungsorte hinzufügen.

  2. Sobald Sie einen Pfad hinzugefügt haben, können Sie ihn überprüfen, indem Sie auf die Schaltfläche Überprüfen klicken. So können Sie sicherstellen, dass es sich um einen gültigen Pfad handelt und der Dienst über die erforderlichen Berechtigungen zum Schreiben verfügt. Es wird eine Erfolgs- oder Fehlermeldung angezeigt.

  3. Klicken Sie auf "Speichern", um die Änderungen zu übernehmen.

Entfernen eines Pfads aus der Liste der zulässigen Sicherungsorte

Wählen Sie den gewünschten Pfad aus und verwenden Sie die Schaltfläche Entfernen, um den Pfad aus der Liste der zulässigen Sicherungsorte zu entfernen.

Wenn Sie einen Pfad entfernen, der von einem geplanten Sicherungsauftrag verwendet wird, wird eine Warnmeldung angezeigt. Diese weist Sie darauf hin, dass der geplante Sicherungsauftrag möglicherweise nicht mehr funktioniert und die Konfiguration deshalb geprüft werden sollte.

Warnmeldung beim Entfernen eines PfadsWarnmeldung beim Entfernen eines Pfads

Wiederherstellen der Standardliste der zulässigen Sicherungsorte

Sie können die Standardliste der zulässigen Sicherungsorte auch wiederherstellen, indem Sie auf die Schaltfläche Standard wiederherstellen klicken. Diese Schaltfläche ist nur aktiv, wenn der Standardpfad gelöscht wurde. Wenn der Standardpfad bereits in der Liste vorhanden ist, ist die Schaltfläche deaktiviert.

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